Verkehrsunfall Landler Brücke
Verkehrsunfall auf der B115
Brand in Kunststofffabrik
Verkehrsunfall auf der B115
Sägespänebrand
Motorradunfall
Orkan "Emma" wütet auch in Landl
Küchenbrand
Wirtschaftsgebäudebrand
LKW-Unfall
Orkan "Emma" wütet auch in Landl

Aufgrund der vorgelaufenen Sturmwarnungen für die Obersteiermark, bereitete sich auch die FF Kirchenlandl auf den Orkan „Emma“ vor. Und dieser ließ auch nicht lange auf sich warten. Das Erreichen der Sturmspitze war für Samstag, dem 01.03.08 um ca. 12 Uhr, prognostiziert worden, und so war es auch.

Durch die Warnungen befanden sich zu Mittag schon einige Kameraden im Rüsthaus. Um 12.35 Uhr ging die erste Alarmmeldung ein: „Baum auf der B21 in Fahrtrichtung Mooslandl“.
Die Feuerwehr rückte mit KLF und 8 Mann zum Einsatzort aus. Zwei Bäume lagen auf der Leitschiene und hingen über beide Fahrbahnen, man konnte nur auf der 2. Fahrspur unter dem Baum durchfahren. Sofort wurde die Straße gesperrt und mit dem Beseitigen des Baumes begonnen. Nach ca. 20 Minuten war dies erledigt und die Fahrbahn wurde für den Verkehr wieder freigegeben.
In der Zwischenzeit erreichte uns eine neuerliche Alarmmeldung: „Dachabdeckung bei einem Wirtschaftsgebäude“.
Umgehend fuhren wir zur angegebenen Alarmadresse. Dort angekommen sahen wir ein ca. 5m⊃2; großes Loch im Dach. Jedoch konnten wir dort nicht viel ausrichten, denn ein provisorisches Abdecken des Daches mit Planen stellte sich als nicht sinnvoll heraus, denn bei der nächsten stärkeren Sturmböe würden diese sofort wieder weggerissen werden. Daher wurden die darunter befindlichen Sachen mit Planen abgedeckt und die Wirtschaftsgeräte in andere Bereiche des Gebäudes abgestellt.

Auf dem Weg ins Rüsthaus erreichte uns ein privater Anruf, dem zufolge mehrere Bäume über der Straße, im Bereich der Kirche, lagen.
Auch diesem Anruf gingen wir nach und sahen nun eigentlich das Ausmaß des Orkans. Auf einer Länge von ca. 500 m lagen unzählige Bäume auf der Straße. Glück hatte ein Hausbesitzer der genau in diesem Abschnitt sein Anwesen hat. Links und Rechts vom Haus lagen Bäume, nur das Haus selbst blieb unversehrt.
Einige Feuerwehrmänner hatten zum Glück ihre eigenen Motorsägen mitgebracht und so konnten die Bäume schnell entastet und abgeschnitten werden. Jedoch gestaltete sich die große Anzahl an Stämmen bei der Beseitigung als schwierig. Ein in der Nähe wohnender Anrainer stellte sich und seinen Traktor mit Seilwinde für die Aufräumungsarbeiten unentgeltlich zur Verfügung. Somit gelang es die Straße in zwei Stunden so frei zu bekommen, dass die Anrainer diese wieder befahren konnten.
Durch hängende Bäume, die das Wohnhaus noch gefährdeten, entschied sich die Einsatzleitung aufgrund von „Gefahr im Verzug“, jene durch Fachkräfte beseitigen zu lassen.
Diese rückten mit schwerem Gerät an und beseitigten noch ca. 10 Bäume im Gefahrenbereich.

Um ca. 19.00 Uhr befand sich die FF Kirchenlandl im Rüsthaus und meldete sich bei der Leitstelle wieder einsatzbereit.
Eingesetzt waren KLF Kirchenlandl mit 8 Mann, 1 Privatperson + Traktor mit Winde (Dank an Spanner Herwig), 5 Fachkräfte mit Traktor und Winde

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