Verkehrsunfall Landler Brücke
Verkehrsunfall auf der B115
Brand in Kunststofffabrik
Verkehrsunfall auf der B115
Sägespänebrand
Motorradunfall
Orkan "Emma" wütet auch in Landl
Küchenbrand
Wirtschaftsgebäudebrand
LKW-Unfall
Einsätze 2012

Rückblick 2012

Die Feuerwehr Kirchenlandl wurde im Jahr 2012 zu insgesamt 22 Einsätzen gerufen. Diese unterteilten sich in 15 technische Einsätze, 4 Brandeinsätze sowie 3 Fehlalarmen. Dabei wurden gesamt 114 Mann eingesetzt und 380 Arbeitsstunden geleistet.
Zudem kam es am 14. Mai zum größten Brand in der Geschichte der FF Kirchenlandl. Ein Wirtschaftsgebäude brannte völlig aus.

Einsätze 2012

Datum   Einsatzgrund   Dauer   Eingesetzte Kräfte 
       
12.Dezember  Verkehrsunfall Kreuzung RAIKA  1h30min  TLFA und KLF Kirchenlandl mit 6 Mann, Polizei, Rotes Kreuz 
04. Dezember  Brandmeldealarm WKW Wandau  0h30min  FF Kirchenlandl und FF Mooslandl 
24. November  Reinigung von Verkehrsfläche  3h30min  TLFA Kirchenlandl mit 3 Mann 
17. November  Reinigung von Verkehrsfläche  3h00min  TLFA Kirchenlandl mit 2 Mann 
08. November  Reinigung von Verkehrsfläche  3h00min  TLFA Kirchenlandl mit 4 Mann  
08. November  Brandmeldealarm WKW Landl  0h30min  KLF Kirchenlandl mit 6 Mann 
08. November  Brandmeldealarm WKW Landl  0h45min  KLF Kirchenlandl mit 4 Mann 
02. November  Fahrzeugbrand  1h40min  FF Kirchenlandl, FF Großreifling, RK und Polizei 
12. Oktober  Reinigung von Verkehrsfläche  2h30min  TLFA-2000 mit 3 Mann 
12. Oktober  Reinigung von Verkehrsfläche  1h30min  TLFA-2000 Kirchenlandl mit 3 Mann 
30. September  technische Hilfeleistung  1h30min  TLFA-2000 Kirchenlandl mit 2 Mann 
8. September  Suchaktion  45min   KLF Kirchenlandl mit 4 Mann und WBK 
30. Juli  Aufräumarbeiten nach Unwetter  2h30min  TLFA-2000 Kirchenlandl mit 5 Mann 
26. Juli  Assistenzeinsatz in St. Lorenzen  10h00min  2 Mann FF Kirchenlandl, KLF Mooslandl 
22. Juli  Assistenzeinsatz nach Hochwasser in St. Lorenzen  12h30min  TLFA-2000 Kirchenlandl mit 4 Mann 
22. Juni  Kat-Einsatz im Paltental  6h00min  KLF Mooslandl, 1 Mann FF Kirchenlandl 
27. Mai  Auspumparbeiten  2h00min  KLF mit Schmutzwasserpumpe und 3 Mann 
17. Mai   Nachlöscharbeiten vom Wirtschaftsgebäudebrand  2h00min   TLFA Kirchenlandl mit 5 Mann  
14. Mai  Wirtschaftsgebäudebrand  21h00min   Abschnitt St. Gallen, FF Gams, FF Hieflau, Rotes Kreuz und Polizei 
27. April  Wassertransport  1h00min  TLFA 2000 mit 7 Mann 
16. Februar  Schneeeinsatz  2h30min  KLF Kirchenlandl mit 9 Mann + Traktor und Schneefräse 


Verkehrsunfall B115 Kreuzung Volksschule

Am 12. Dezember wurde die FF Kirchenlandl, um 13:00 Uhr, mittels Sirenenalarm zu einem Verkehrsunfall auf der B115 im Kreuzungsbereich Volksschule gerufen.

Eine PKW-Lenkerin kollidierte beim Linksabbiegen mit einem im Einsatz befindlichem Rettungsfahrzeug, welches gerade beim Überholen des PKW´s war.
Der Fahrer des Rettungsfahrzeuges versuchte noch auszuweichen, jedoch touchierte der PKW mit dem Einsatzfahrzeug. Das Rettungsfahrzeug kam von der Fahrbahn ab und landete zum Glück auf einer Wiese.
Der PKW wurde an der Fahrerseite stark in Mitleidenschaft gezogen.

Eine Polizeistreife sowie ein Rot-Kreuz Mitarbeiter waren in unmittelbarer Nähe und somit in kurzer Zeit am Einsatzort.
Die Lenkerin erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde mit einem Rettungswagen ins Landesklinikum Waidhofen eingeliefert. Der Lenker des Rettungsfahrzeuges erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls in Krankenhaus zur Kontrolle gebracht , die beiden Zivildiener kamen mit dem Schrecken davon.

Die Aufgabe der FF Kirchenlandl bestand darin, die Unfallstelle abzusichern, einen Brandschutz aufzubauen, ausgelaufene Betriebsmittel zu binden und bei der Versorgung der verunfallten Personen zu helfen.

Die Bergung der Fahrzeuge übernahm das Autohaus Berger und Autohaus Schuller. Im Anschluss wurde die Fahrbahn von der Feuerwehr gereinigt.
Nach ca 1 1/2 Stunden konnte die Feuerwehr wieder ins Rüsthaus einrücken.

Im Einsatz waren:

TLFA-2000 und KLF Kirchenlandl mit 6 Mann
Polizei mit 1 Mann
Rotes Kreuz mit 3 Mann
Abschleppunternehmen Berger
Aschleppunternehmen Schuller

Einsatzleiter: LM Haring Wolfgang


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Radladerbrand auf der B115

Am Freitag, den 2. November, kam es in den frühen Morgenstunden auf der B115 zwischen Kirchenlandl und Großreifling (Gemeinde Landl) zu einem Brand bei einem Radlader.

Der Fahrer bemerkte beim Fahren starke Rauchentwicklung aus dem Motorbereich. Sofort hielt der Fahrer des Radladers an, um nachzusehen. Es schlugen bereits Flammen aus dem Motorraum, die er mittels Pulverlöscher versuchte zu löschen.

Da der Brand schon sehr fortgeschritten war, konnte dieser vom Fahrer nicht gelöscht werden, woraufhin er die Leitstelle "Florian Liezen" verständigte.

Die Feuerwehren Großreifling und Kirchenlandl rückten mit Tanklöschfahrzeugen und Kleinlöschfahrzeugen zum Einsatzort aus. Der Radlader stand zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand. Mittels Schaumangriff konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Mit der Wärmebildkamera konnten auch die einzelnen Hotspots im Inneren des Fahrzeuges schnell ermittelt und mittels Hochdruck gekühlt werden.

Nach dem "Brand aus" wurde der Radlader auf einem Tieflader abtransportiert. Bis zum Abtransport wurde die B115 für den gesamten Verkehr gesperrt.

Brandursache konnte, bis zur Fertigstellung dieses Berichtes, noch nicht festgestellt werden.

Eingesetzt waren:

FF Großreifling mit TLFA-4000 und KLFA
FF Kirchenlandl mit TLFA-2000 und KLF
Rotes Kreuz Großreifling mit 2 Mann
Polizei mit 2 Mann
Einsatzleiter: ABI Galbicsek Walter (FF Großreifling)


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Assistenzeinsatz in St. Lorenzen

Durch die massiven Regenfälle der letzten Wochen, wurde das Paltental durch mehrere Murenabgänge und Überschwemmungen schwer getroffen.
Um die dort über mehrere Wochen hinweg eingeteilten Einsatzkräfte zu entlasten wurde die FF Kirchenlandl am 22. Juli und 26. Juli angefordert.
Angefordert wurde das TLFA-2000 mit 4 Mann. Wir meldeten uns bei der Einsatzleitung Paltental und erhielten den Auftrag ein Privathaus von den Schlammmassen zu befreien. Dort angekommen konnten wir aber mit unserer Schlammpumpe nicht mehr viel ausrichten, da sich das abgesetzte Material bereits gefestigt hatte. So konnten wir eine Spezialfirma zum Absaugen dieser Massen bei ihren Arbeiten unterstützen. Es waren 18 Wasserversorgungsfahrten durchzuführen. Weiters wurde ein Bauernhof mit Wasser für das Vieh versorgt. Nach ca. 12 Stunden war der Einsatz für die FF Kirchenlandl beendet und wir konnten wieder nach Landl abrücken.
Am 26. Juli wurde ein gemischtes Kontingent der Feuerwehren der Gemeinde Landl nach St. Lorenzen entsendet. Mit 2 Mann beteiligte sich auch die FF Kirchenlandl an diesem Einsatz, bei dem ein Keller händisch von den Schlammmassen zu befreien war. Weiters musste für kurze Zeit auch die Verkehrsregelung übernommen werden.

Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften, die ihre Freizeit für die schwer betroffenen Bewohner des Paltentales opferten.


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Großbrand in Kirchenlandl

Am 14. Mai wurden die Feuerwehren der Gemeinde Landl zu einem Wirtschaftsgebäudebrand in Kirchenlandl gerufen.

Um 21:36 Uhr wurden die Feuerwehren Kirchenlandl, Mooslandl, Lainbach und Großreifling mittels Sirenenalarm zu einem Wirtschaftsgebäudebrand gerufen.
Bereits nach 10 Minuten traf das KLF der FF Kirchenlandl als erstes Fahrzeug am Einsatzort ein. Auf Grund des Ausmaßes des Brandes wurde Abschnittsalarm für den Abschnitt St. Gallen ausgelöst. Ebenfalls nachalarmiert wurden die Feuerwehren Gams sowie die Feuerwehr Hieflau. Insgesamt standen 172 Mann der Feuerwehren für mehrere Stunden im Einsatz.

Das Wirtschaftsgebäude, dass sich unmittelbar neben dem Gasthaus befindet, stand bereits im Vollbrand.
Nach Angaben des Eigentümers befanden sich keine Personen in diesem Gebäude, somit wurde von der Einsatzleitung beschlossen die Löscharbeiten ausschließlich von aussen durchzuführen.
Im Gasthaus/Wohnhaus wurden ständige Kontrollgänge mit der Wärmebildkamera im Inneren des Gebäudes durchgeführt. Zum Glück der Feuerwehren, gelang es ein übergreifen der Flammen auf das Gasthaus zu verhindern.
Das Wirtschaftsgebäude diente einem angrenzenden Raftingunternehmen als Lager. Die dort gelagerte Raftingausrüstung wurde ein Raub der Flammen.
Ebenfalls verbrannten 2 Traktoren, 1 Harley Davidson, 1 Ladewagen sowie ein Wohnmobil.
Zur Wasserversorgung dienten mehrere Hydranten sowie ein Löschwasserbasin mit 150m⊃3; Löschwasser und die 8 Tanklöschfahrzeuge vor Ort.
Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zum Glück kamen keine Personen zu Schaden.
Die Brandursachenermittler stellten fest, dass das Feuer durch eine Zigarette bzw. Asche in einem Metallkontainer ausgebrochen war.
Die Höher der Schadenssumme steht noch nicht fest, jedoch wurde durch das rasche und konzentrierte Eingreifen der eingesetzten Feuerwehren, das Gasthaus, und somit über mehrere 100.000,- Euro gerettet.

Bestens bewährt hat sich unser TLFA-2000 sowie unsere Wärmebildkamera, beide Gerätschaften waren über mehrere Stunden im Einsatz.

Ebenfalls musste die FF Kirchenlandl am Dienstag sowie am Donnerstag nochmals zu Nachlöscharbeiten ausrücken.

Einsatzleiter: HBI Füreder Harald

Eingesetzt waren:

FF Kirchenlandl mit KLF, TLFA, Wärmebildkamera und 17 Mann
FF Mooslandl mit KLFA, TLFA und 27 Mann
FF Lainbach mit BLFA, MTF und 11 Mann
FF Großreifling mit KLFA, TLF und 17 Mann
FF Oberreith mit KRFS, TLF und 14 Mann
FF St. Gallen mit KRFS, KLF, SRF, Lichtanhänger und 14 Mann
FF Weißenbach mit KLF, TLF und 12 Mann
FF Altenmarkt mit KLF, MTF, TLF und 21 Mann
FF Gams bei Hieflau mit KLF, TLF und 23 Mann
FF Hieflau mit KLF, MTF, RLF und 16 Mann

Rotes Kreuz: Eisenerz, Altenmarkt und Großreifling
Polizei mit 2 Fahrzeugen und 3 Beamten


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Schneeeinsatz

Am Donnerstag, 16. Februar, um 8 Uhr wurde die Feuerwehr Kirchenlandl von einem älteren Ehepaar gebeten, die Zufahrt zu ihrem etwas abgelegenem Haus freizumachen.
Durch Schneeverwähungen in der Nacht war die Straße ca. ein dreiviertel Meter mit Schnee bedeckt und nicht zugänglich.

Um 10 Uhr rückte die FF Kirchenlandl mit KLF und 9 Mann, einem Traktor, einer Schneefräse sowie mit Schneeschaufeln bewaffnet zur Einsatzadresse aus.
Dort wurde die rund 500 Meter lange Zufahrt zum Wohngebäude freigemacht. Trotz des starken Schneefalls benötigten die Feuerwehrmänner nur eineinhalb Stunden bis der Weg zum Gebäude wieder frei war.
Aufgrund des vielen Schnees und des Gewichtes befürchteten die Besitzer, dass ein in der Nähe befindlicher Lager- und Abstellschuppen zusammenbrechen könnte. Die Einsatzkräfte schaufelten im Anschluss den Schnee des betreffenden Daches ab.

Nach zweieinhalb Stunden konnte die Feuerwehr Kirchenlandl wieder ins Rüsthaus einrücken.

Eingesetzt waren:

KLF Kirchenlandl mit 9 Mann
Traktor
private Schneefräse

Einsatzleiter: HBI Höbenreich Klaus

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